Hallo, hier sind wir wieder
Ein halbes Jahr ist vergangen. Und jetzt fühlt es sich richtig an, wieder zu starten. Wieder unterwegs zu sein. Mit uns. Mit Menschen. Mit dem Leben.
Wer mich kennt, weiss: Lange habe ich einfach funktioniert. Beruf, Alltag, Verantwortung – ich war da. Zuverlässig. Stark nach aussen. Doch innerlich war ich oft am Limit.
Mein Körper hat es mir gezeigt. Tägliche Schmerzen. Erschöpfung. Schlaflose Nächte. Und mit der Zeit wurde genau das normal. Obwohl es sich nie wirklich gut angefühlt hat.
Bis irgendwann klar war: So geht es nicht weiter.
Ich begann, anders hinzuschauen. Lernte, meinem Körper zuzuhören, statt gegen ihn zu arbeiten. Ich entdeckte neue Wege – über Ernährung, über Energiearbeit, über mentale Ausrichtung. Werkzeuge, die mich Schritt für Schritt zurück zu mir gebracht haben. Und Elmar immer an meiner Seite - unterstützend und optimistisch.
Was möglich war - und was nicht blieb
Letztes Jahr bin ich viele Wege gegangen – ganz real, Schritt für Schritt. Weiter, als ich es meinem Körper in den letzten Jahren zugetraut hatte. Und ich habe darüber geschrieben. Weil es mich bewegt hat. Weil es mir Energie und Freude geschenkt hat. Und weil es mich sanft dazu eingeladen hat, dranzubleiben.
Im Herbst bin ich auch wieder länger Velo gefahren. Und dann kam wieder eine andere Zeit. Die Schmerzen waren zurück. Mein Kopf wollte viel. Mein Körper konnte nicht immer mit.
Angekommen
Und jetzt sind wir hier. Auf Mallorca. Und da ist dieses Gefühl: Jetzt beginnt etwas Neues.
Elmar holt unsere Räder. Hat sie ausgemessen, angepasst und unsere Sattel und Pedalen montiert - Elmar, der versteckte Velomech...
Alles passt. Wie immer werden wir auch beim Essen herzlich begrüsst. Das Hotel kennen wir - und Elmar hat uns wieder "unser" Zimmer organisiert: 417. Schnell sind wir angekommen: im Hotel, im Blick auf das Meer, in der Ruhe, auf Mallorca.
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