Dem Gefühl folgen

Veröffentlicht am 7. April 2026 um 20:10

Und wenn schon?

Der Tag beginnt ruhig. Ich überlege, was heute passt. Velofahren würde mich reizen. Aber da sind auch Gedanken: War die Migräne gestern nicht zu viel? Kommt sie vielleicht wieder?

Ich spiele mit dem Gedanken, nach Palma zu laufen. Zwei Stunden. Eine sichere Variante.

Elmar geht aufs Velo. Und schon beim Frühstück merke ich: Ich habe keine Lust auf „vernünftig“. Ich will aufs Velo. Und wenn schon? Was kann passieren – ausser, dass Morgen vielleicht wieder was kommt?


Wind. Weite. Wir.

Also entscheide ich mich. Für das, was sich richtig gut anfühlt. Wir steigen aufs Velo. Und fahren los.

Und schon nach den ersten Metern merke ich: Das war genau richtig.

Der Wind auf der Haut. Der Duft von Pflanzen und Erde. Das ruhige Innenland. Dann wieder das Meer. Ein Wechsel aus Bewegung und Weite.

Wir machen Pause auf Felsen. Vor uns das Meer. Später ein Kaffee. Ein Ort mit Blick aufs Wasser. Still. Weit.

Und dann zurück. Zufrieden. Weil es leicht war. Weil es gut war. Weil wir einfach gemacht haben, wonach es sich richtig angefühlt hat.

Gemeinsam unterwegs. Im Moment.


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